Peter Schneider auf Manta Mission

10. Juli 2010

pet-dolph01.jpgSeit dem 1. Juli ist es nun schließlich soweit. Der sehr geschätzte Kollege Peter Schneider hat sich wieder in die weite Welt verdrückt. Der Profi-Filmer übernimmt die Leitung von Manta Visions, dem Video- und Foto-Center des Manta Ray Bay Resorts auf Yap. Ja, genau: Wieder einmal hat sich der nicht gerade für seinen Lokalpatriotismus bekannte Berliner in eine Ecke der Welt zurückgezogen, in der die Temperaturen ganzjährig angenehm sind.

Ambitionierten Filmern und Fotografen ist sein Name sicherlich ein Begriff: Nachdem der gebürtige Reinickendorfer zwölf Jahre lang für das Deutsche Fernsehen gearbeitet hatte, ging er für neun Jahre nach Rangiroa/ Französisch-Polynesien und produzierte spektakuläre Über- und Unterwassersequenzen, die von National Geogaphic TV, Dicovery Channel und diversen anderen renommierten Sendern weltweit mit offenen Armen angenommen wurden.

pet-hdw700hd.jpgEinige Highlights seiner bisherigen Karriere bilden die Zusammenarbeit mit Christian Petron (Haus-Filmer für den Kultregisseur Luc Besson, u.A. „Die Tiefe“, „Atlantis“), der prämierte Film „Sharks of Rangiroa, from Legend to Reality“ - ein Manifest gegen die Hai-Fischerei in der Südsee, das tatsächlich ein gesetzliches Fangverbot nach sich zog - oder etwa eine Sequenz, die nicht nur die Mating-Tänze von Mantarochen, sondern erstmals in freier Wildbahn auch die Paarung der „fliegenden Teppiche“ eingefangen hat.

Gemessen an seiner Liebe zu Mantas und Haien - so viel lässt sich wohl schon vorab sagen – hat sich Peter Schneider mit Yap sicher für die richtige Destination entschieden. Der Tauchlehrer und Video-Instructor wird im Rahmen seines neuen Engagements nicht nur den fotografierenden und filmenden Gästen mit Rat und Tat beiseite stehen und für alle anderen auf Wunsch Erinnerungsvideos produzieren. Bill Acker, Jan Sledsens und Team freuen sich jetzt schon auf spannende Unterwasserfilme, die spätestens ab dem Foto- und Filmwettbewerb Manta Fest (4.-14. September) allabendlich über die Großleinwand des Restaurantschiffs Mnuw flimmern werden.

An dieser Stelle sende ich einen dicken Gruß rund um den Globus und bin gespannt, wann wir das nächste Mal zusammenfinden, um Gedanken, Erfahrungen und Geschichten auszutauschen und dabei das eine oder andere Getränk zu uns nehmen. Bis dahin sag ich mal: Rinjehaun, Peter!

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