Schwarzbrot auf Reisen

30. Juli 2010

rike_pixelio.jpgDa macht sich der gemeine Deutsche auf die Reise in die exotischsten Länder der Welt, um fremde Kulturen und andere Lebensweisen kennenzulernen, und dann das: In jedem vierten Reisekoffer landet mindestens ein Paket deutsches Brot. So viel Platz möchte ich mal zur Verfügung haben, bei der ganzen Technik, die auch gern mal das eine oder andere Kilo wiegt. Aber verstehen kann ich es dennoch sehr gut. Mehr als 60 Prozent der Reisenden aus Deutschland vermissen das liebgewonnene Grundnahrungsmittel bei einem Trip ins Ausland, 26 Prozent sogar so sehr, dass sie es gleich einpacken und mitnehmen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Hotelbuchungsportals Hotels.com unter rund 550 deutschen Nutzern. Aber das ist längst nicht das einzige Stück Heimat, dass sich in vielen Koffern wiederfinden lässt.

Aspirin, Brot und Currywurst
Sollte man sein Gepäck versehentlich mal mit dem eines anderen Reisenden verwechseln, hat man Glück, wenn es ein Landsmann war. Denn der Deutsche an sich sorgt im Urlaub gern für alle Eventualitäten vor und verstaut viele nützliche und wohl bekannte Dinge im Gepäck. Ganz oben auf der Liste deutscher Urlaubs-Importe steht Aspirin. Kaum ein Reisender (82 Prozent) verlässt die Heimat ohne das bekannte Schmerzmittel. Generell scheint eine gesunde Skepsis in Sachen Medikamenten aus dem Ausland bei den Befragten zu herrschen, denn die Reiseapotheke wird meist von zu Hause mitgebracht. Auf Platz zwei der beliebtesten Heimatimporte liegt Schwarz- und Roggenbrot (26 Prozent), gefolgt von Kosmetika und Sonnenschutzmittel (18 Prozent), Instant-Kaffee (14 Prozent) und – man mag es kaum glauben – Currywurst (drei Prozent).
Foto: Rike / pixelio.de

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